Wohnen im Alter

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Wohnungsanpassung und Wohnberatung Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Als Alternative zur Heimunterbringung kommt die Anpassung der eigenen oder gemieteten Wohnung an die veränderten persönlichen Bedürfnisse im Alter in Betracht. Es ist möglich, die Wohnung baulichtechnisch anzupassen. So ist oft ein Verbleib in den eigenen vier Wänden möglich. Die meisten Anpassungen erfolgen, um die Überwindung von Stufen und Schwellen zu erleichtern. Außerdem sind im Badezimmer viele Veränderungen (z. B. erhöhte Toilette, bodengleiche Dusche oder einfache Haltegriffe) möglich, die die tägliche Nutzung vereinfachen. Die Pflegekassen können finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für den behindertengerechten Umbau von Bad oder Küche. Voraussetzung ist, dass dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege gewährleistet ist oder erheblich erleichtert werden kann, oder die selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird. Die Höhe der Zuschüsse ist unter Berücksichtigung der Kosten der Maßnahme und eines angemessenen Eigenanteils in Abhängigkeit von dem Einkommen des Pflegebedürftigen zu bemessen. Die Zuschüsse dürfen einen Betrag in Höhe von 2557 E je Maßnahme nicht übersteigen. Weitere Fördermöglichkeiten durch zinsgünstige Darlehen bieten die KfW-Förderbank und die NBank. Qualifizierte Beratung erhalten Sie beim Landkreis Harburg Seniorenberatung Schloßplatz 6, 21423 Winsen Tel. 04171 693-686 oder bei der Niedersächsischen Fachstelle für Wohnberatung Hildesheimer Straße 15, 30165 Hannover Tel. 0511 16591085 www.fachstelle-wohnberatung.de Wohnen im Alter 4 27


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